Auch Malawi von Flut- und Sturmkatastrophe schwer betroffen

Bereits Anfang März führten schwere Regenfälle im Süden von Malawi zu erheblichen Schäden an der Infrastruktur und zur Umsiedlung von zahlreichen Menschen.

Der Zyklon Idai, der in der Nacht vom 14. auf 15. März zu einer Flutkatastrophe in Mosambik führte, hat auch im Nachbarland Malawi zusätzlich verheerende Schäden angerichtet.

IMG_6790.JPG

Im Osten des südostafrikanischen Staates sind fast eine Million Menschen direkt von den Auswirkungen der Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen. Die Regierung des 18,6-Millionen-Einwohner-Landes hat nach der Katastrophe Mitte März den Notstand ausgerufen.

Bis zum 22. März 2019 waren in mindestens 15 Distrikten Malawis ca. 900.000 Personen direkt betroffen. Ca. 90.000 Menschen konnten bereits in provisorischen Unterkünften untergebracht und versorgt werden.

Mwalija Camp (14).JPG

Amref (African Medical and Research Foundation), die größte Gesundheits-NGO Afrikas mit Hauptsitz in Nairobi, führt in den besonders betroffenen Gebieten - dazu gehören die Distrikte Machinga und Zomba – seit Jahren Gesundheits- und Ausbildungs-Projekte durch. Allein in diesen beiden Bezirken sind über 40.000 Menschen betroffen.

Amref HQ in Nairobi hat als Sofortmaßnahme 40.000 US-Dollar den Amref MitarbeiterInnen in Malawi für die akute Versorgung der Menschen zur Verfügung gestellt.

AMREF Austria ersucht um Unterstützung für die Finanzierung von Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln für  Mobile Outreach Clinics, zur Behandlung von Malaria und Diarrhoe sowie für Schulungen zum Fallmanagement bei Cholera-Ausbrüchen.

Spendenkonten
Hypobank Salzburg, IBAN: AT85 5500 0002 1101 8700

Volksbank Salzburg, IBAN: AT74 4501 0000 0011 1211            

(Spenden an Amref Austria sind steuerlich absetzbar!)

Ines Müller